Frankfurt: Nach der Sicherstellung zweier Hundewelpen vor zwei Wochen bei zwei wohnsitzlosen Bettlern am Liebfrauenberg sind Stadtpolizisten in der Goethestraße erneut fündig geworden: Ein 24-jähriger Osteuropäer bettelte in den Mittagsstunden um milde Spenden. Um besonderes Mitleid zu erregen und seine Betteleinnahmen zu steigern, führte er einen jungen Labrador-Dackel-Mischling mit sich.
Da der Hund zitterte und jaulte, und der Mann keine ausreichenden Nachweise bezüglich des Tieres vorweisen konnte, stellte die Hundestaffel der Stadtpolizei das Tier sicher und brachte es in einem Tierheim unter. Ob der Wohnsitzlose den Welpen zum Betteln missbrauchte oder ob er ihn zum Kauf anbot, konnte nicht festgestellt werden. Stadtpolizei-Chef Matthias Heinrich kündigte verstärkte Kontrollen in der Vorweihnachtszeit an: „Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, diesen nicht artgerechten Umgang mit jungen Hunden zu unterbinden."
21.12.2011
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