Stadtrat Frank eröffnet Bundeskongress der Feuerwehrfrauen in Frankfurt
Frankfurt: Mehr als 100 aktive Mitglieder aus Berufsfeuerwehren, Werkfeuerwehren, hauptamtlichen Wachen und der freiwilligen Feuerwehr engagieren sich im Netzwerk Feuerwehrfrauen für mehr Normalität für Frauen in der Feuerwehr. „Es ist wichtig, dass Sie in der Öffentlichkeit präsent sind und auch bei Frauen für die Attraktivität des Feuerwehrberufes werben", betonte Feuerwehrdezernent Markus Frank beim Eröffnungsempfang des 20. Bundeskongresses des Netzwerkes Feuerwehrfrauen e.V. in Frankfurt am Main.
Deutlich in die Öffentlichkeit zu treten und für Kompetenz, effiziente Teamarbeit und einen fairen Umgang untereinander zu werben, ist Ziel des Netzwerkes. Je nach Bundesland und Organisationsform bewegt sich derzeit der Anteil von Frauen im Einsatzdienst nur zwischen 1, 2 und 20 Prozent. „Wenn wir uns die Zahlen bundesweit anschauen, sehen wir, dass wir bislang immer noch viel zu wenige Frauen für das Thema Feuerwehr begeistern konnten", konstatierte Stadtrat Frank. Auch in Frankfurt herrsche durchaus noch Optimierungsbedarf.
„Ich glaube aber, wir sind hier auf einem guten Weg, genauso wie bei der Polizei den Wandel zu vollziehen, dass sich mehr Frauen für den Einsatzdienst interessieren", stellte der Sicherheitsdezernent fest und zeigte die besondere Attraktivität der Frankfurter Feuerwehr auf, die nicht nur deutschlandweit wegen ihres außerordentlich hohen Standards in Ausrüstung und Ausbildung einen ausgezeichneten Ruf besitze. Mit diesem Pfund müsse man wuchern und sich gleichzeitig mit spezifischen Anforderungen wie beispielsweise die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die Chancengleichheit bei der Berufsausübung noch mehr auseinandersetzen.
Der Frankfurter Magistrat unterstütze mit hoher Priorität die Sicherung der exzellenten Qualität unserer Feuerwehr und Rettungsdienste und baue auf das Engagement aller Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner, gleich ob im Beruf oder im Ehrenamt, sagte Frank und appellierte schließlich an die Feuerwehrfrauen: „Wir brauchen Sie als Frauen der Tat genauso wie ihre männlichen Kollegen und wünschen uns sehr, dass Sie sich auch weiterhin dafür engagieren, das Feuerwehrwesen als attraktive Berufschance für Frauen und Männer gleichermaßen zu kultivieren."
07.11.2011
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