Rouven Kötter beim 7. politischen Advent der SPD Bad Vilbel
Bad Vilbel: „Mit Rouven Kötter haben wir heute Abend einen SPD-Bürgermeister zu Gast, der einen wesentlichen Anteil an der geglückten Umstruktierung der ehemaligen Bergbaugemeinde Wölfersheim hat und verantwortlich dafür ist, das Wölfersheim kreisweit zu einer der erfolgreichsten Wirtschaftsstandorte der Wetterau gehört", so begrüßte der SPD-Vorsitzende Udo Landgrebe die rund dreißig Gäste im AWO-Cafe.
|
Rouven Kötter |
Und Rouven Kötter begeisterte die Anwesenden mit einem höchst gelungenen Referat, das er mit zahlreichen Anspielungen an Bad Vilbel garnierte.
Vor allem die Tatsache, dass seine Ehefrau aus der Quellenstadt stammt, sorgte für einen „Heimvorteil" des 32-jährigen Bürgermeisters. Als wesentliche Bausteine einer erfolgreichen Wirtschaftspolitik nannte Kötter vor allem, dass es einen Wirtschaftsförderer geben muss, der sich professionell und hauptamtlich um die Ansiedlung und die bereits angesiedelten Betriebe kümmert.
Dazu gehört auch, so Kötter, „aufmerksam die Nachrichten zu verfolgen und proaktiv auf Unternehmen zuzugehen, die an ihrem aktuellen Standort keine Erweiterungsmöglichkeiten haben." Das Ausweisen eines Gewerbegebietes und eines Industriegebietes sei wichtig, damit eine Kommune gezielt Ansiedlungen steuern kann. Das allein reiche aber nicht aus, sondern müsse mit aktiver Vermarktung einhergehen.
Wichtig sei ein Branchenmix, um nicht von einer einzelnen Branche abhängig zu sein. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass in der Regel bei Ansiedlungen von Unternehmen die Höhe der Gewerbesteuer kein entscheidendes Auswahlkriterium ist, weil viele andere Faktoren wie Erreichbarkeit des Standortes, hohe und zeitnahe Verfügbarkeit von Flächen und professionelle Unterstützung durch einen Wirtschaftsförderer „deutlich ausschlaggebender sind", so die Erfahrungen von Kötter.
Um die Bevölkerung „mitzunehmen", empfahl er einen regelmäßig erscheinenden Rundbrief über die Unternehmen, die in der Kommune aktiv sind. Mit der örtlichen SPD war sich Kötter einig, dass Wirtschaftsförderung kein Selbstzweck sei: „Sozialdemokratische Wirtschaftsförderung heißt in erster Linie, Arbeitsplätze möglichst in der Region zu schaffen und Gewerbesteuereinnahmen zu erzielen, um notwendige kommunale Aufgaben im sozialen Bereich zu finanzieren."
Für den SPD-Vorstand resümierten Udo Landgrebe und seine Stellvertreter, Lucia Andre und Walter Lochmann: „So stellen wir uns erfolgreiche Wirtschaftsförderung in Bad Vilbel vor: mit unserem Haushaltantrag, die Vermarktung des Quellenparks durch entsprechende Mittel zu forcieren, kann die Quellenstadt einen wichtigen Schritt tun."
| Link |
|---|
| SPD Bad Vilbel |
21.12.2011
|
|
|
SPD-Bürgersprechstunde am 26.05.2012, 11:00 - 13:00 Uhr Bad Vilbel: Die SPD Bad Vilbel lädt Jug ...
Karben: Die Junge Union Karben hatte Bürgermeister Guido Rahn eingeladen, um mit ihm über aktuell ...
Alltagssprachliche Anmerkungen zur neuen Diskussionskultur im Vilbeler Stadtparlament Bad Vilbe ...
Jungpolitiker informieren sich im Gespräch mit Geschäftsführer über aktuelle Themen Bad Vilbel: ...
FDP informiert über Ausgestaltung und Auswirkungen Wetterau: Die prekäre finanzielle Situation ...
Bad Vilbel: Haben auch Sie Lust und Interesse diese Ganzjahres-Sportart, bei ...
Lieber Oldtimerfan, liebe(r) IG / Club/ Verein, Wir veranstal ...
Sein Leben, seine Lieder: eine Revue Eine Hommage mit Hans Schwab und Ronka N ...
Das Sommerkonzert 2012 des Landes-Jugend-Sinfonie-Orchesters Hessen Gem ...
Lebenslust & KunstGenuss Oktober 2012 in der "Anhäuser Mühle" DER NA ...