Was den Ex-Städelschule-Professor Hermann Nitsch an Mumien und Kulten fasziniert
Frankfurt: In der nächsten Sonntagsführung im Archäologischen Museum wird eine Brücke geschlagen: Der Direktor des Hauses, Egon Wamers, erläutert am 15. Januar, was die drei Werke des ehemaligen Städelschule-Professors Hermann Nitsch mit dem altägyptischen Totenkult von „Reise in die Unsterblichkeit" und den archaischen Kulten in der Dauerausstellung zu tun haben. Ausgangspunkt bei der Spurensuche in archaischen Vorstellungen und Erlösungsmystik über die Jahrtausende ist die Farbe „Rot".
Neben den "Kreuzwegstationen" von 1992 und 1995 sowie einem "Schüttbild" von 1998 sind im Archäologischen Museum noch bis 26. Februar zwei "Schreine" mit Caseln, den Priestergewändern der katholischen Messliturgie, zu besichtigen.
Treffpunkt zu der Führung ist um 11 Uhr im Foyer des Museums, Karmelitergasse 1. Das Angebot ist kostenlos, zu bezahlen ist lediglich der reguläre Museumseintritt: 8 Euro für Erwachsene, ermäßigt 4 Euro. Inklusive ist auch der Besuch der aktuellen Sonderausstellungen „Reise in die Unsterblichkeit" und der Dauerausstellung.
10.01.2012
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